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Infos


Das Heliprojekt "Luzifer" entstand im August 2012, weil ich an allen Helis auf dem Markt etwas rumzumeckern hatte; sorry, die anderen Helis sind natülich ganz sicher nicht schlecht.
Nach einigen Stunden des Zeichnens schnitt ich das erste Chassis noch von Hand mit einer Dekupiersäge zu. Es passte fast alles auf Anhieb. Vermessen wagte ich mich auch an den Bau der ersten Haube, die wie sich herausstellte auf Grund der Grösse jedoch nur etwas für sehschwache Rentner, wie mich, oder für 800er Helis ist.
Ende August flog Luzifer Prototyp Alpha bereits; noch mit einem Rex-Heckrohrsystem.
Mit den Erfahrungen des ersten "handgedengelten" Chassis wurde dann die Version 2, dank unserer Unterstützer auf modernen CNC-Fräsen hergestellt. Auch meine Idee des tragfähigen Monobooms war auf dem Weg Realität zu werden.
Im September 2012 flog Luzifer Prototyp Alpha mit dem ersten Monoboom. Klar, auch hier gab es ein paar anfängliche Schwierigkeiten, die aber schnell gelöst werden konnten.
Im November 2012 flog Luzifer Serie V2 Alpha erfolgreich. Leider gab es auch einen üblen Crash; abschließend ließ die Absturzursache nur auf das von mir verwendete HC3SX schieben; Piloten sind ja nie Schuld am Absturz ;-).
Auch Luzifer Serie V2 Bravo von Wolfgang war im Aufbau. Weil Wolfgang aber sehr viel Zeit unter anderem in einen Kabelbaum der Sonderklasse investierte, sollte Luzifer Bravo dann auch erst am 18.01.2013 seinen Jungfernflug absolvieren. Den aber, sicher nicht zuletzt wegen V-Stabi und enormer Aufbaugenauigkeit, super erfolgreich.
Dank Max Ueberfeld von Max-RC konnten wir dann mit beiden Luzi's auf dem Heidelberger Wintertreffen 2013 den Elementen, für die sie gebaut wurden übergeben. Luzifer fand das Interesse vieler begeisteter Helipiloten und sonstigen Verrückten ;-).
Im März stand nun noch der Härtetest auf der Rotor an.
Wir freuen uns, dass es nun endlich so weit ist: Luzifer kann nun offiziell ausgeliefert werden.

Jeder Bausatz wird nach Bestelleingang komplett vormontiert und geprüft. Bei verbindlichen Vormerkungen gilt: "first in first out".


Holm und Rippenbruch
Uwe

Preiswert oder teuer?


Gemäß dem Spruch:"die Freude über den günstigen Preis hält meist nicht so lang, wie die Freude an der Qualität!"

Da Luzifer in Deutschland, in kleiner Stückzahl mit hohem Maßstab an die Qualität, aber vor allem aus Freude am Modellbau und Liebe zum Detail entsteht, wird man verstehen, dass der Preis auch nicht mit fernöstlichen Varianten zu vergleichen ist.

Kein erfahrener Modellbauer verzichtet auf den Einsatz präziser Bauteile bei Reglern und Motor. Alleine der Kaufpreis dieser Teile liegt oft schon bei vielen Hundert Euro. Die Ausstattung mit gescheiten Servos und Stabi verschlingt nochmals viele Hunderter. Aber an der grundsoliden Mechanik, Haube und Boomtechnik soll dann alles eingespart werden!

Wer so denkt landet dann beim Massenprodukt "made in Hongkong" und sollte sich dann auch nicht über die Qualität und Passgenauigkeit beschweren.

Schwer nachzuvollziehen ist die Tatsache, dass man schnell für Regler, Motor, Elektronik mal eben 1.500,- Euro verschraubt, aber die Mechanik billig sein muss? Für einen flugfertigen Helicopter der 700er oder 800er Klasse legt man schon mal 2.000,- bis 3.000,- Euro hin. Dann sollte es wohl nicht am Preis einer grundsoliden Mechanik scheitern.

In unserer kleinen Manufaktur können auch Sonderwünsche umgesetzt werden. Bei Wettbewerbern sucht man das meist vergeblich. Da gilt dann eben doch Masse statt Klasse.

Natürlich sind wir bestrebt unsere Preis gering zu halten, aber nicht auf Kosten von guter Qualität. Das von uns überwiegend verarbeitete Carbon kostet teils das zehnfache eines Glasfasergeleges. Auch die Hochlastharzsysteme gibt es nicht für "Peanuts".

Und warum verarbeiten wir nur hochwertiges Material?

Einen Monoboom aus 80% GFK, polyestergebunden, mit Sichtcarboneilage mit einem sehr hohen Gewicht gibt es doch schon am Markt. Also warum sollten wir uns damit begnügen? Wir fliegen selbst, wollen mit unseren Helis Freude auch in Grenzbereichen haben. Nach und nach werden wir alle Bauteile, die noch zugekauft werden aus eigener Konstruktion und Herstellung einsetzen. Manche mögen das dann "Edelheli" nennen, wir nennen es Spaß am Hobby und an technischen Herausforderungen.




Monoboom-Montage

Die Heckmontage (hier an einem Suzi Laos von Peter Türk) ist einfach und komfortabel. Einsetzen und mit den 8 Schrauben befestigen. Damit ist das komplette Heck montiert. Lediglich das Servokabel wird noch angeschlossen. Hier empfehlen wir unbedingt eine Servokabelverlängerung zwischen RC-Anlage und Servo einzusetzen, damit im Falle eines Chrash's das Servokabel nicht an der RC-Anlage herausgetrennt werden kann.
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